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Vornamen ohne Fettnäpfchen

 

Wenn sich das erste Kind anbahnt, spätestes dann beginnt wohl jeder, sich mit Namen auseinanderzusetzen. Denn die Wahl des passenden Vornamen für ein Kind ist etwas, dass man nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Er wird das Kind sein Leben lang begleiten.

Leicht gemacht wird die Wahl nicht. Tausenden Namen aus allen erdenklichen Kulturkreisen stehen uns heute zur Wahl, von traditionell bis neumodisch, von ganz kurz bis ganz lang. Nicht selten wälzen sich werdende Eltern tagelang durch Namenbücher oder blättern in einem Vornamen-Lexikon. Und, obwohl rechtliche Bedingungen an die Vergabe von Namen gestellt sind, ist trotzdem fast jedes denkbare Wort als Name möglich, so lange es bereits irgendwo (z.B. im Ausland, wo die rechtliche Handhabe weitaus lockerer ist als in Deutschland) als Vorname belegt ist.

Was beachten?
Das wohl wichtigste Kriterium ist die Tauglichkeit in der alltäglichen Verwendung.
Lässt sich der gewünschte Namen leicht aussprechen und kann man ihn ohne Probleme schreiben? Gerade bei fremdländischen Namen besteht im Punkt Schreibung oft Unsicherheit. Soll man nach dem Hören nun Mindi, Minndy oder Mindie schreiben?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Wohlklang. Ist es ein Name, der zum Hänseln einlädt? Etliche unserer Vornamen (Frigga, Gül, Detlef ja sogar der weibliche Name Uschi) bieten beste Voraussetzungen für Sticheleien und machen dem Baby wohlmöglich das Leben schwer. Wichtig ist auch, darauf zu achten, wie der Vorname zusammen mit dem Familiennamen klingt. Vielleicht sollte man die kommende Tochter oder den Sohn besser nicht „Gusteau oder Kylie nennen, wenn man mit Nachnamen Sack oder Gruber heißt.

Und letztlich sollte man bedenken, ob man seinem Kinde einen Gefallen tut, wenn man auf einen Modenamen zurückgreift. Solche, häufig durch Filmschauspieler, Popstars oder fiktive Figuren gerade bekannten Namen, halten sich oft nicht lange. Nach einer kurzen Zeit werden sie bereits als "abgenutzt" empfunden.

Halbwegs auf der sicheren Seite sind Sie übrigens, wenn Sie mehr als einen Vornamen für ihr Kind eintragen lässt. Dann hat es später nämlich die Option, auf einen anderen seiner Vornamen auszuweichen.

In jedem Fall sollten Sie sich genügend Zeit nehmen und die „Kandidaten auf ihre Benutzbarkeit testen, indem Sie die Namen mehrfach, auch über längere Zeit hinweg, aussprechen. So finden Sie hoffentlich den Vornamen, mit dem Ihr Kind glücklich sein wird.

[Autor(in): Thomas Liebecke | Kontakt: dtfp[at]gmx[dot]de]
 

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