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Wie Abmahn-Anwälte die Unwissenheit anderer ausnutzen

 

Das Internetrecht ist für viele Menschen immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Obwohl bereits ein Großteil der deutschen Bevölkerung Zugriff auf das World Wide Web hat, kennen viele Menschen ihre Rechte und Pflichten im Internet nicht oder nur unvollständig. Sogar solche, die selbst einen eigenen Internetauftritt haben, wissen oft nicht, wie sie ihre Webseite richtig gestalten, damit sie mit den geltenden Regelungen und Gesetzen konform geht. Im schlimmsten Fall können sogar minimale Verstöße eine Abmahnung zur Folge haben.

 

Wird im Impressum einer Seite beispielsweise der Vorname des Betreibers nur in abgekürzter Form angegeben, kann dies dazu führen, dass besagtes Mahnschreiben bald darauf im Briefkasten landet. Web-Shop Betreiber müssen besonders aufpassen, denn wenn sie einem Kunden nur vier Wochen statt einem vollen Monat Widerrufsrecht einräumen, kann auch das dazu führen, dass der Betreiber in naher Zukunft eine Abmahnung erhalten wird.

 

Ähnliches gilt für Ebay Händler. Wird beispielsweise gebrauchte Markenware verkauft, ist große Vorsicht geboten, um nicht am Ende ein Mahnschreiben wegen unrechtmäßiger Verwendung des Markennamens zu bekommen. Eine derartige Markenrecht Abmahnung kann richtig teuer werden. Das allerneueste Geschäftsprinzip ist es inzwischen, selbst Marken anzumelden, die vorzugsweise häufig gebrauchte Alltagsbegriffe sind. Auf diese Weise kann jeder, der den neuen Markennamen unerlaubterweise verwendet, abgemahnt werden. Bis die Unrechtmäßigkeit solcher Patente festgestellt wird und diese annulliert werden, hat man mit dieser Methode gut und gerne schon einige Tausend Euro verdient.

 

Auch kommt es vor, dass Rechtsanwälte aktiv auf Mandantensuche gehen, um an Abmahnungen verdienen zu können. Das einzige, was man als Abmahn-Opfer gegen derlei Praktiken tun kann ist, sich schnellstmöglich selbst einen Anwalt zu nehmen. Mit diesem wird dann ein Pauschalhonorar vereinbart, damit man nicht letztendlich auch noch draufzahlt. Oft kann so erreicht werden, dass die zu zahlende Summe wesentlich geringer ausfällt als anfänglich gefordert.
[Autor(in): Alexander Wachs | Kontakt: mk[at]dr-abmahnung[dot]de]

 

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